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| In Poe Park | Türmen | Birthday Boy |



In Hellwigs Inszenierungen wird die jeweilige Wirklichkeit meist anti-naturalistisch und nicht-objektiv dargestellt. Seine poetische Bildsprache vergröbert die Wirklichkeit und verfolgt eine eigene Logik, sie kann sprunghaft sein wie ein Traum.

Auf der Bühne will Hellwig nicht kontinuierlich die Realität zeigen, wie sie ist, sondern ist interessiert an Brüchen, an einer Wirklichkeit, wie sie sein könnte. Das Theater als Laboratorium und Experimentierfeld, um verschiedene Wirklichkeiten zu reflektieren und zu erproben. Es will verwundern und gleichzeitig zum Überprüfen unseres Alltags anregen.

Es geht Hellwig um Präsenz und Bewusstsein, ein Theater in Trance. Eine konkrete Situation, Handlung oder ein erkennbarer Raum werden deshalb mit anti-realistischen Elementen kontrastiert. Das Schauspiel ist oftmals absurd, grotesk, halluzinierend, physisch und anti-psychologisch.

Hellwig macht ortsspezifisches Theater. Die Vorstellungen finden in Räumen des Alltags statt: in einer Lagerhalle, in ehemaligen Geschäftsräumen oder in einem Park. Der Zuschauer ist spürbar nahe am Geschehen. Als ein Voyeur, der in verborgene menschliche Interieurs und Abgründe schauen kann, aber auch jederzeit aktiv an einer Handlung beteiligt werden kann. Um Wirklichkeiten gemeinsam zu überdenken.

Die Räume, die wir aus dem Alltag kennen, können neu erlebt und erfahren werden. An den Spielorten wird eine eindringliche und intime Atmosphäre hergestellt. Die räumliche Umgebung wird dabei erkennbar mit in das Stück einbezogen. Zufällige Situationen und Begegnungen, die an dem Ort entstehen, sind Teil des Konzepts.











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